Studie zur Rolle des Humanalbumins in der CARL Priminglösung

Steffen Pooths Studie mit dem Titel „Limiting calcium overload after cardiac arrest: The role of human albumin in controlled automated reperfusion of the whole body” (deutsch etwa: Begrenzung des Kalziumüberschusses nach Herzstillstand: Die Rolle von Humanalbumin bei der kontrollierten automatischen Reperfusion des gesamten Körpers) ist im März in der Zeitschrift „Perfusion“ erschienen. Steffens Ziel war es, die Rolle von osmotisch wirksamen Wirkstofflösungen, sogenannten Plasmaexpandern, in der CARL Priminglösung zu untersuchen und deren Wirkmechanismus zu ergründen. Dazu haben Steffen und sein Team die unterschiedlichen Wirkungen von Gelatine, einem Stoffgemisch aus tierischen Proteinen, und Humanalbumin, einem globulären Protein aus dem menschlichen Blut, untersucht.

CARL Therapie bei Schweinen

Im Rahmen seiner Experimente hat das Forschungsteam bei 16 Schweinen die CARL Therapie angewendet. Acht Schweine haben dabei initial eine vierprozentige Lösung eines Gelatinederivats (Gelafundin) bekommen, die anderen acht Schweine wurden mit einer 20-prozentigen Humanalbuminlösung behandelt.

Steffen und sein Team konnten feststellen, dass die Wahl des Plasmaexpanders in einer Priminglösung einen bedeutenden Effekt bei der Reperfusion nach einem Herz-Kreislaufstillstand haben kann. Durch die Behandlung mit Humanalbumin wurde die Konzentration an ionisiertem Kalzium im Blut signifikant gesenkt. „Durch die Gabe von Albumin limitieren wir den durch den Herzstillstand induzierten Kalziumüberschuss im Körper und dadurch den Zellschaden“, sagt Steffen. Um die Reperfusion zu optimieren und um das neurologische Ergebnis nach einem Herz-Kreislaufstillstand weiter zu verbessern, sollten laut Steffen und seinem Team weitere Forschungen zu verschiedenen Komponenten und Eigenschaften von Priminglösungen durchgeführt werden.

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