Sam Brixius mit dem German Resuscitation Council Young Investigator Award ausgezeichnet

Sam Brixius vom Medical Alliance Team der Resuscitec GmbH hat den German Resuscitation Council Young Investigator Award gewonnen, der turnusmäßig vom Deutschen Rat für Wiederbelebung ausgeschrieben wird. Dessen Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Personen, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Wiederbelebung befassen, zu unterstützen und zu harmonisieren sowie die Laienreanimation und die Schülerausbildung diesbezüglich zu fördern. Der Preis würdigt das Engagement junger Wissenschaftler in der Reanimationsforschung und ist mit einem Preisgeld in Höhe von je 1500 EUR dotiert.

Sam untersuchte im Rahmen seiner Dissertation, inwieweit die CARL Therapie Vorteile gegenüber einer extrakorporalen kardiopulmonalen Reanimation nach etabliertem Standard bietet. „Die Konkurrenz war sehr stark, es wurden sehr viele schöne Projekte eingereicht. Umso mehr freue ich mich über die Auszeichnung“, sagt er.

Professor Dr. Andreas Bohn berichtet für die Fachjury: „Sam Brixius will zukünftig weiteren Fragestellungen nachgehen. Der Gewinner des GRC Young Investigator Awards konnte sich innerhalb eines sehr starken Bewerberfeldes durchsetzen. Die fünfköpfige Fachjury zeigte sich hocherfreut über die zahlreichen Preis-Bewerbungen, dankte allen Bewerberinnen und Bewerbern und gratulierte Sam Brixius sehr herzlich!“ Die offizielle Ehrung der Gewinner findet auf dem GRC-Reanimationsdialog 2022 im November statt.

Weitere Forschungsarbeiten in einem neuen Tiermodell

Derzeit arbeitet Sam daran, ein Modell für die extrakorporale Zirkulation an Ratten zu etablieren. Dafür hat Lion aus dem Entwicklerteam extra einen kleinen Oxygenator gebaut. „Mit diesem Modell wollen wir isolierte und somit kleinere Fragestellungen im Rahmen der Weiterentwicklung der CARL Therapie effektiver abarbeiten“, sagt Sam. Somit könnten schneller valide Daten generiert werden. „Es geht nicht unbedingt darum, das Modell kleiner zu machen, sondern vielmehr darum, einen weiteren Versuchsaufbau zur Verfügung zu haben, damit wir später je nach Fragestellung den passenden Ansatz wählen können“, erklärt Sam. Dadurch ließen sich langfristig auch Versuche einsparen, was laut Sam mit Blick auf die benötigte Anzahl von Tierversuchen natürlich auch erstrebenswert ist.

Hintergrund für die neue Modelletablierung war, dass das bisherige Großtiermodell am Schwein sehr kosten-, zeit- und personalintensiv ist. „Teilweise haben wir inklusive der neurologischen Nachbeobachtung hier sieben Tage pro Versuch gebraucht. Da kann man sich vorstellen, dass es entsprechend lange gedauert hat, bis ein Gruppenvergleich – 10 gegen 10 Tiere – möglich war“, erklärt Sam. Dieser Aufwand müsse wahrscheinlich auch in Zukunft weiter betrieben werden, bevor einzelne, optimierte Komponenten der CARL Therapie dann auch im Menschen zur Anwendung kommen. Denn das Schweinemodell ist für diesen Zweck etabliert, da die Physiologie und Anatomie des Hausschweins der des Menschen am nächsten kommen.

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