Mit „Stayin alive’“ den richtigen Rhythmus finden

Wie verhält man sich an einer Unfallstelle? Was muss man nochmal bei der stabilen Seitenlage beachten? Und wie geht man bei einer Reanimation vor?
In der Ersthelferschulung im Januar ging es genau um diese und noch viele weitere Fragen. Denn die meisten Teilnehmer haben ihren letzten Ersthilfe-Kurs zur Führerscheinzeit absolviert. Das ist bei manchen zehn oder aber auch ganze 20 Jahre her.

Das wieder aufgefrischte Wissen aus der Schulung durften alle Teilnehmer in Rollenspielen unter Beweis stellen. Der Kursleiter des Deutschen Roten Kreuzes, der durch den Kurs führte, gab Themen vor, die in Gruppen durchgespielt wurden. Ein Asthmaanfall bei einer Gartenparty war das Thema einer Gruppe. Was sage ich in solch einem Fall der Leitstelle am Telefon? Und wie betreue ich den Asthmapatienten, bis der Notarzt kommt? Eine andere Gruppe fand beim Rollenspiel einen bewusstlosen Menschen vor. Wer holt in diesem Fall Hilfe und wie verhält sich derjenige, der beim Patienten bleibt? Im Anschluss haben alle gemeinsam darüber gesprochen, ob die Gruppen richtig gehandelt haben. Zusätzliche Hinweise und Tipps gab’s direkt vom Kursleiter.

Gut verbunden: Anne (li.) und Katrin bei der Trockenübung

„Noch einmal praktisch verschiedene Übungen durchzugehen, fand ich sehr gut“, sagt Sophie, die an einer der drei Schulungen teilgenommen hat. Neben den praktischen Übungen gab es für alle zusätzlich eine theoretische Auffrischung. Dabei lag der Fokus auf der richtigen Anwendung eines Defibrillators, wie die stabile Seitenlage funktioniert und was man bei einer Reanimation beachten muss. Natürlich haben alle die stabile Seitenlage noch einmal in Zweiergruppen geübt. Wie man bei einem Motorradunfall als Ersthelfer den Helm abnimmt, wurde ebenfalls trainiert. An einer Puppe haben alle die Herzdruckmassage angewandt und dabei das Lied „Stayin‘ alive“ mitgesummt. Nach diesem Rhythmus sollte man mit beiden Handballen die Herzdruckmassage durchführen. Alternativ wären „Dancing Queen“ oder „Yellow Submarine“ als Taktgeber möglich, auch diese beiden Lieder haben jeweils 100 bpm, also 100 Schläge pro Minute.

„Durch den Kurs konnte man Sicherheit im Umgang mit der Materie gewinnen. Das sollte regelmäßig wiederholt werden“, sagt Katrin. „In den vergangenen Jahren hat sich auch einiges geändert. Für mich war der Kurs auf jeden Fall sehr sinnvoll“, sagt Andrea.

27 Resuscitec-Mitarbeiter haben im Januar die Ersthelfer-Schulung erfolgreich abgeschlossen und können nun im Notfall in der Firma als Ersthelfer agieren.

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