Ein Jahr klinische Erfahrung mit CARL – Fokustagung Herz in Münster

Während des Lunchsymposiums „CARL. Recap – Neueste klinische Erfahrungsberichte und Ergebnisse aus einem Jahr CARL“ auf der diesjährigen Fokustagung Herz vom 4. bis zum 6. November in Münster wurden über 75 Teilnehmer über die jüngsten klinischen Anwendungserfahrungen zur kontrollierten Ganzkörperreperfusion informiert.  

Dr. Dirk Buchwald vom Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum präsentierte anhand von Simulationen den Einsatz von „CARL unter Reanimation – die Details machen den Unterschied“ und zeigte die klinische Relevanz im Klinikalltag auf. Die Einsatzmöglichkeiten und -limitationen erläuterte Maik Foltan von der Universitätsklinik Regensburg anhand von Patientenfällen, wobei er speziell auf die Fixierung der Kanülen im Rahmen der ECPR bzw. CARL Behandlung einging. Abschließend stellte Dr. Jan-Steffen Pooth vom Universitätsklinikum Freiburg die neuesten klinischen Ergebnisse aus der laufenden Multicenterstudie zu CARL vor.   

Im Rahmen des Kongressprogrammes wurde zusätzlich ein praktischer Hands-On-Workshop durchgeführt, bei dem Christian Scherer, Leiter des CARL Support Teams, die Inbetriebnahme des kompletten CARL Systems im Reanimationsfall demonstrierte. „Gerade bei den Anwendern des CARL Systems sehen wir in kürzester Zeit die intuitive Steuerung aus Expertenhand, was die Praxistauglichkeit demonstriert“, sagt Thomas Kraft, CEO der Resuscitec GmbH. 

Unter dem diesjährigen Motto „Team Perfusion 2022 – stay connected“ betonten die Tagungspräsidenten Thomas Dreizler und Prof. Stephan Ensminger den Aspekt der fachübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Kardiotechnik, Herzchirurgie und Anästhesie als einen Schlüsselfaktor in der Patientenversorgung. Dies gilt auch für das CARL Konzept, welches zum zweiten Mal auf der Internationalen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik (DGfK) und der gemeinsamen Fokustagung Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) über 500 Kongressbesuchern vorgestellt wurde.

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