Dem Berufswunsch etwas näherkommen

In den Arbeitsalltag einer Firma reinzuschnuppern, verschiedene Abteilungen kennenzulernen und dabei vielleicht seinem zukünftigem Berufsfeld näherzukommen: Diese Möglichkeiten haben alle Studenten und Schülerpraktikanten bei uns. CARL. Inside berichtet über Eliane und Lina, die beide ihre Bachelorarbeiten bei uns angefertigt haben, über Timo, der seine Master-Thesis bei uns schreibt, und über Max, der während seines Schülerpraktikums einen Einblick in verschiedene Abteilungen gewinnen konnte und dadurch einer Idee zu seiner beruflichen Zukunft ein Stück nähergekommen ist.

Eliane

Wie kann man Schulungen gestalten, damit alle Mitarbeitenden aus den verschiedensten Abteilungen die Infos bekommen, die sie brauchen? Darüber hat sich Bachelorandin Eliane Cziumplik Gedanken gemacht und ihre Bachelorarbeit mit dem Titel „Entwicklung eines internen Schulungskonzeptes für ein mittelständiges Unternehmen am Beispiel der Resuscitec GmbH“ bei uns erstellt.

Dass sie ihre Abschlussarbeit in einem Unternehmen machen wollte, war der Studentin der Fachrichtung Bildungswissenschaft und Bildungsmanagement an der Uni Freiburg zum Ende ihres Studiums klar. Über eine WhatsApp-Gruppe ihres Studiengangs ist sie im Sommer vergangenen Jahres dann auf eine Stellenanzeige der Resuscitec aufmerksam geworden. „Das kam für mich wie gerufen“, sagt die 22-Jährige. Und nach einem Gespräch mit Sebastian vom CARL Support war auch schnell ein mögliches Konzept für ihre Bachelor-Arbeit gefunden.

Mit dem Thema ‚Medizintechnik‘ hatte sich Eliane vorher noch gar nicht beschäftigt. „Ich habe es als Herausforderung gesehen und während meiner Zeit bei der Resuscitec immer wieder festgestellt, dass es ein sehr spannendes Themengebiet ist. Das CARL System fand ich von Anfang an sehr beeindruckend.“

Schulungen nachhaltig gestalten

Begonnen hat Eliane mit einer Umfrage im Unternehmen, um den individuellen Schulungsbedarf zu ermitteln. Anhand der entsprechenden Ergebnisse konnte sie anschließend eine Schulungsmatrix erstellen. Darüber hinaus hat Eliane auch einen Leitfaden für Schulungen erstellt, in dem sie aufzeigt, wie man eine Schulung gestaltet, damit die Inhalte für den Lernenden einfach und nachhaltig zu verstehen sind. Unterstützt wurde Eliane von Victoria, Sebastian und Christian Sch. vom CARL Support-Team. Einmal pro Woche wurden dazu in einem Jour fixe alle Anliegen und Ideen besprochen. „Ich bin dankbar, dass ich meine Bachelor-Arbeit bei der Resuscitec anfertigen konnte. Ich durfte sehr viel von meinen eigenen Ideen einbringen und es stand mir immer jemand mit Rat und Tat zur Seite“, sagt Eliane.

Vorkenntnisse der Mitarbeiter ermitteln

Es sei wichtig, dass jeder Mitarbeiter die Möglichkeit habe, in seinem eigenen Tempo zu lernen. In dieser Hinsicht birgt die CARL Academy ein großes Potenzial, so Eliane. Auch die aktive Teilnahme während einer Schulung hilft nach ihrem Wissen beim Aufnehmen und Lernen von neuen Inhalten. Ein weiteres Fazit ihrer Abschlussarbeit: Es ist unverzichtbar, die Vorkenntnisse der Mitarbeitenden zu erörtern, um ein passendes Schulungskonzept zu entwickeln. „Ein Unternehmen lebt durch die Mitarbeitenden. Wenn man auf ihre Bedürfnisse eingeht und ihnen die richtigen Tools an die Hand gibt, dann ist das für ein Unternehmen sehr zielführend“, sagt Eliane.

Seit dem 1. März absolviert Eliane ein sechsmonatiges Praktikum im Bereich E-Learning bei der Firma Liebherr und möchte im Wintersemester dieses Jahres ein Masterstudium aufnehmen, das vor allem praxisorientiert ist. Denn auch in Zukunft möchte Eliane Konzepte entwickeln, die Mitarbeitenden in Unternehmen weiterhelfen.

Timo

CARL in der Luft: Damit Patienten in Zukunft auch in einem Hubschrauber behandelt und transportiert werden dürfen, braucht das CARL System eine spezielle Luftfahrtzulassung. Die Umgebungsbedingungen in einem Luftfahrzeug unterscheiden sich zu den Bedingungen, die normalerweise im Krankenhaus zu erwarten sind. Dementsprechend gelten für Medizinprodukte in Luftfahrzeugen zusätzlich mehrere spezifischen Anforderungen, die Voraussetzung für die Luftfahrtzulassung sind. Dafür muss ein detailliertes Konzept erstellt werden, und genau das ist die Aufgabe von Timo Kaiser, Master-Student des Wirtschaftsingenieurwesens an der Hochschule Darmstadt. Er arbeitet seit dem 1. April in der Resuscitec an seiner Master-Thesis zum Thema „Konzept zur Erreichung der Luftfahrt-Zulassung des CARL Systems“.

Über CARL hat er zum ersten Mal etwas von seinem Bruder gehört, einem Nachbarn von Vincenza. Auf der Resuscitec-Website hat er dann die Stellenausschreibung zum genannten Thema entdeckt und sich direkt beworben. Binnen weniger Wochen konnte er mit seiner Master-Thesis bei uns beginnen.

„Das Produkt finde ich sehr interessant und innovativ und mich interessieren auch die Abläufe in einem Start-up-Unternehmen“, sagt Timo. In den ersten Wochen stand erst einmal das Onboarding auf dem Programm. Matthias steht ihm als Ansprechpartner und Betreuer zur Seite. Derzeit arbeitet sich Timo in das Thema Luftrettung ein: Welche Transportszenarien gibt es? Wie sehen die Befestigungskonzepte in einem Hubschrauber im Gegensatz zu denen in einem Patientenzimmer aus? Das sind zwei der vielen Fragen, denen er nachgeht. Auch die Normenrecherche ist Teil seiner Arbeit: Wie steht es mit dem Luftdruck und der Temperatur in einem Hubschrauber und welche elektromagnetischen Störfaktoren kann es geben? Darüber hinaus wird Timo auch mit Kardiotechnikern und Ärzten über die Anwendung des CARL Systems in einem Hubschrauber sprechen. So kann er direkt erfahren, was aus deren Sicht wichtig und zu beachten ist.

In der nächsten Zeit wird Timo auch viel mit anderen Abteilungen zu tun haben. Das Qualitätsmanagement, die Entwicklungsabteilung und der Clinical Support werden ihn bei seinen Fragen und Recherchen in den nächsten sechs Monaten bei der Anfertigung seiner Master-Thesis unterstützen.

Wo es dann ab Herbst für ihn hingeht, ist noch offen. „Ich möchte in Zukunft auf jeden Fall im Bereich der Medizintechnik arbeiten“, betont Timo. Mit seinem Studiengang hat er zusätzlich einen Wirtschaftsschwerpunkt gewählt und ist damit für das Arbeitsleben vielfältig aufgestellt.

Lina

Lina Stein hat ihre Bachelor-Arbeit zum Thema „Konzeption, Entwicklung und Aufbau einer E-Learning-Plattform im Rahmen der CARL Academy“ verfasst. Bereits in ihrem Studium der Bildungswissenschaft und Bildungsmanagement hat sie ein komplettes E-Learning aufgebaut und konnte ihre Kenntnisse für die Erstellung eines Kurses über das CARL System nutzen. Unterstützung erhielt sie dabei von Sebastian und Christian Sch. „Ich habe mich sehr gefreut, dass man bei der Resuscitec dem Thema E-Learning so offen gegenüberstand“, sagt Lina.

Für ihre Bachelorarbeit hat Lina in einem Theorieteil die entsprechenden lerntheoretischen Grundlagen dargelegt und im Hauptteil die genaue Herangehensweise bei der Entwicklung eines E-Learning-Kurses beschrieben. Die Entwicklung bestand aus einer Analyse, einer didaktischen Konzeption, der Umsetzung in einer E-Learning Software und einer anschließenden Evaluation. „Ein E-Learning sollte in diesem Fall als Ergänzung gesehen werden. Eine praktische Schulung kann es nicht ersetzen, wenn die Bedienung des medizinischen Geräts gelernt werden soll“, sagt Lina. Aber im E-Learning könnten sich die Anwender in Ruhe mit einem Thema beschäftigen und nach ihrem Tempo lernen. „Es ist wichtig, dass man beim E-Learning immer die Zielgruppe mit einbezieht, um gut auf deren Bedürfnisse eingehen zu können“, betont Lina.

Seit diesem Frühjahr absolviert Lina ein Praktikum im Bereich E-Learning bei einer Firma im Raum Freiburg. Ob sie danach ein Masterstudium angeht oder im Ausland weitere berufliche Erfahrungen sammelt, ist noch offen. 

Max

Dass Max nach der Schule einen technischen Beruf ausüben möchte, steht für ihn schon fest. Um die vielfältigen Möglichkeiten in diesem Berufsfeld genauer kennenzulernen, hat er sich für sein berufsorientiertes Schülerpraktikum die Resuscitec ausgesucht. „Der CARL Controller interessiert mich besonders, vor allem interessiert mich, wie das System aufgebaut ist“, sagt Max. Bereits am ersten Tag durfte er mit Jakob acht Perfusionssets für einen anstehenden Usability Test aufbauen. Mit Andreas M. hat er sich den Aufbau der Sensorkarten für den CARL Controller näher angeschaut und in der Software-Abteilung bekam er einen Einblick in die Programmierung. „Ahmed und Andreas haben mir vor allem gezeigt, nach welchen Modellen sie vorgehen und wie die einzelnen Schaltpläne aussehen“, sagt Max.

Jakob (rechts) und Max beim Aufbau der Perfusionssets

„Mir hat besonders gefallen, dass ich in so viele verschiedene Abteilungen reinschauen konnte. Das Praktikum hat mir noch einmal bestätigt, dass ich mir später definitiv einen technischen Beruf vorstellen kann“, sagt Max. Ob er dann nach seinem Abitur eine Ausbildung macht oder ein Studium beginnt, steht noch nicht fest.

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