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Mittvierziger zeigt nach längerer Kreislaufüberbrückung mit CARL keinerlei neurologische Einschränkungen.

Das Ziel der CARL Therapie ist es, Zeit zu gewinnen. Denn Zeit ist Leben – und jede Minute zählt, wenn es darum geht, die Ursache eines Herzstillstands zu erkennen und zielgerichtet zu therapieren. Mithilfe von CARL ist es möglich, Patienten z. B. nach einem Herzinfarkt so lange optimal zu versorgen, bis die Funktion des Herzens wieder hinreichend stabilisiert ist.  

Volker Disch

Diesem Umstand verdankt auch ein engagierter Lehrer sein Leben. Der eigentlich kerngesunde Mittvierziger war bei seinem Hausarzt vorstellig geworden, weil er erstmals Beschwerden hatte, die ihn an eine Angina Pectoris denken ließen. Noch in der Praxis entwickelte er ein Kammerflimmern, sein Herz hörte auf zu schlagen und der Kreislauf brach zusammen. Das Praxisteam leitete sofort die gängigen Erste-Hilfe-Maßnahmen ein, doch bis zum Eintreffen des Notarztes ohne Erfolg. Und auch danach gelang es nicht, den Kreislauf wiederherzustellen. Über eine Stunde lang bemühten sich die Retter vergebens, bis der Mann schließlich in das Herzkatheterlabor einer Uniklinik eingeliefert und an das CARL System angeschlossen werden konnte. Der Kreislauf wurde stabil überbrückt und infolge wurde ein Verschluss einer Koronararterie diagnostiziert und sofort behandelt. Wenige Wochen nach der Behandlung zeigte der Patient keinerlei neurologische Einschränkungen. Der Patient ist wieder zurück in seinem Beruf und ist in seiner Freizeit auch wieder als passionierter Fußballtrainer aktiv.